Karl Werner Bliefering

mein Leben / das bin ich.

 

Fach- und Breitenausbilder beim Deutschen Roten Kreuz in Dortmund

Ich bin, nachdem meine Eltern 3 Mädchen bekamen, der einzige Sohn meiner Eltern. Annemagarete Bliefering (geb. Koch) und den Fernmeldebauhandwerker, Werner Bliefering, seine Mutter war eine geborene Geffken und hatte den Vornamen Lina. Sein Vater, Karl Bliefering war Fernmeldebauhandwerksmeister bei der Deutschen Post in Bremen. Mein Vorname kommt also von meinem Vater und Großvater, Karl Werner. Ich wurde 1964 in Bremen geboren. Die ersten acht Lebensjahre verbrachte ich mit meinen Eltern in Bremen. Danach zogen meine Eltern mit mir nach Cloppenburg aufs Land. Hier verbrachte ich meine Jugend, ging in die Schule und machte den größten Teil meiner Ausbildungen.

1981 entdecke ich für mich das Deutsche Rote Kreuz. Ich merkte sehr schnell wie wichtig es für mich ist anderen Menschen helfen zu können. Es gibt nichts schöneres als das Gefühl, etwas gutes zu tun.
Ein Dankeschön ohne Worte, ein einfaches lächeln anderer, oder das Strahlen dankbarer Augen bereichert mein Leben und ist mehr Wert als als andere Güter. Dieses gibt mir meine Erfüllung und meinen Lebenssinn.

Bevor ich allerdings mein Hobby zum Beruf gemacht habe, absolvierte ich nach der Schule eine handwerkliche Ausbildung zum Elektroinstallateur, bei der Firma Karl Budde in Sevelten bei Cloppenburg.

von 1985 bis 1995 war ich verheiratet und meine damalige Frau bekam 3 Töchter und 2 Söhne von mir. Nach der Trennung von meiner Frau zog es mich ende 1995 nach Dortmund. habe hier noch eine weitere Tochter. Machte eine Umschulung zum PC-Service und Netzwerktechniker. Im Jahr 2000 erkannte ich für mich die gleichgeschlechtliche Lieb und lebe seit dem Homosexuell. Mein Coming out in Dortmund war nur positiv. Im Februar 2001 bis ende 2003 zog es mich aus beruflichen Gründen wieder nach Cloppenburg. Hier war ich dann als Netzwerktechniker angestellt und baute ich in verschiedenen Gemeinden, Schulen, Kleinunternehmer und für Privatperson Netzwerke und Computer.
Hier auf den Land sind viele Mitmenschen recht konservativ. Diese aber auch mein Arbeitgeber konnten hier nicht so gut mit meinem Coming out umgehen. Nach dem verlust meines Arbeitsplatzes konnte mich nichts mehr halten. Also zog ich im Dezember 2003 wieder zurück nach Dortmund. Hier habe ich mein soziales Umfeld, fühle mich geborgen und wohl.

Nach kurzer Arbeitslosigkeit, machte ich mein Hobby zu meinen Beruf und Arbeite beim Deutschen Roten Kreuz als Ausbilder im Bereich Fach- und Breitenausbildungen. Ich bin weiterhin zusätzlich ehrenamtlich im Bereich Katastrophenschutz, Medizinischen Transportdienst sowie der Krisenintervention bzw. Psychosozialen Unterstützung tätig. Ich setze mich gerne für die Schwächeren ein und kann für diese leidenschaftlich kämpfen wenn ich etwas als ungerecht empfinde.


Zuletzt bearbeitet: am 10.02.2009